Verein

Die Stadtkapelle Laufen gehört zum Musikbund Ober- und Niederbayern, ein Zusammenschluss aller Blaskapellen der Region. Der Verein wurde 1926 von Herman Reineke gegründet und umfasst zurzeit 60 aktive Musikanten, vier Marketenderinnen und 209 passive Mitglieder. Die Stadtkapelle besteht dabei aus mehreren Gruppen, deren Musiker zwischen zehn und 71 Jahre alt sind. Seit drei Jahren existiert eine Partnerschaft mit der Stadtmusik Laufen an der Birs (Schweiz). Neben Proben und Auftritten gibt es vereinsinterne Veranstaltungen wie Grillfeier, Hüttenwochenende oder Ausflüge. Außerdem nimmt die Stadtkapelle an musikfernen Aktionen anderer Vereine teil.

Die Vision

Ziel der Stadtkapelle ist es, junge Menschen musikalisch auszubilden, die Blasmusik in Laufen voranzubringen und gesellschaftliche Anlässe in der Stadt musikalisch zu umrahmen. Auch Abseits der Bühne sind die Musiker aktiv: Sie organisieren mehrere Events wie den musikalischen Spaziergang in der Laufener Altstadt, das Weinfest im Trachtenstadl am Bauhof oder den Musikparcour im Rahmen des Ferienprogramms.

Die Musik

Das Repertoire der Stadtkapelle umfasst traditionelle Blasmusik, moderne Unterhaltungsmusik, anspruchsvolle Konzertstücke und klassische Werke. Die wichtigsten Auftritte sind die vier Konzerte im Jahreskreis: das Frühlingskonzert, das Sommernachtskonzert, das Kurgartenkonzert und das Adventskonzert. Darüber hinaus spielt die Stadtkapelle bei Vereinsfesten, staatlichen Festakten, gesellschaftlichen Anlässen, Gottesdiensten, Geburtstagen und vieles mehr. Die Stadtkapelle tritt dabei als Stammorchester, Stadtkapellenensemble, Jugendblasorchester, Bläserklasse oder in Form von besonderen Ensembles auf.

Die Stadtkapelle in Zahlen

271 Mitglieder, 60 aktive Musikanten
Zurzeit zählt die Stadtkapelle Laufen e.V. 271 Mitglieder. 209 davon fördern als passive Mitglieder die Vereinsarbeit. Zudem werden Franz Zauner, Simon Streitwieser und Wolfgang Prechtl als Ehrenmitglieder geführt.Das Stammorchester besteht aus 40 aktiven Musikanten, vier Marketenderinnen und zwei Kapellmeistern. Dank der gesunden Geschlechtermischung von 16 Musikantinnen und 24 Musikanten sowie ein Durchschnittsalter von 25 Jahren ist die „Große Kapelle“ ein sehr moderner Klangkörper.
In der Bläserklasse spielen neun Kinder, am Jugendblasorchester Anthering-Laufen-Nussdorf ist die Stadtkapelle mit drei Nachwuchsmusikanten beteiligt. Dazu kommen vier Jugendliche, die musikalisch ausgebildet werden ohne in einer Gruppe zu spielen.

Mitglieder

38 Proben, 47 Ausrückungen
Das Stammorchester hat 2015 an insgesamt 85 Tagen in großer oder kleiner Besetzung musiziert. 29 Mal rückte die Kapelle aus – darunter zu sieben Geburtstagsständchen, vier Konzerten und einem Wertungsspiel. 57 Mal traten kleinere Gruppen in der Stadtkapellen-Uniform auf. Das Stammorchester hat zudem 38 Mal geprobt. Die Vorstandschaft traf sich im vergangenen Jahr elf Mal. Das Jugendblasorchester Anthering-Laufen-Nussdorf bestritt vier Konzerte, viele weitere Auftritte und einen Ausflug. Die Bläserklasse zeigte ihr Können am Laufener Weihnachtsmarkt und probte jede Woche – außer in den Schulferien. Dazu kamen unzählige Übungsstunden im Rahmen des Einzelunterrichts.

Einnahmen durch harte Arbeit
Die Stadtkapelle finanziert sich großteils (51 Prozent) durch eigene Arbeit, wie etwa durch die Ausrichtung des Weinfests und des musikalischen Spaziergangs „So klingts bei uns“.
19 Prozent kommen durch diverse Einnahmen zustande, 13 Prozent durch Spenden. Die Mitgliedsbeiträge machen acht Prozent der Einnahmen aus, sieben Prozent werden als Zuschüsse verbucht.

Einnahmen

Ausgaben für die Jugendarbeit
Der Blick auf die Ausgaben von 2014 zeigt, dass der Stadtkapelle die Jugendarbeit am Herzen liegt. 31 Prozent des Etats wurden für die Ausbildung des musikalischen Nachwuchses ausgegeben. 23 Prozent benötigte die Stadtkapelle für den Wareneinkauf für die Veranstaltungen, dazu kommen 16 Prozent für diverse Ausgaben. Unser Kapellmeister
wurde für seine zeitintensive Arbeit mit 13 Prozent des Budgets entschädigt, die Musikanten erhielten fünf Prozent – meistens in Form von Naturalien oder Benzinkosten. Für Uniform, Instrumente und Reparaturen gab die Stadtkapelle sieben Prozent ihres Etats aus.

Ausgaben