Archiv der Kategorie: Jugendarbeit

Frühlingskonzert der Stadtkapelle und Jungmusik Laufen.

Unter anderem mit:

  • Popmusik: „80er-Kulttour“
  • Sinfonisch: „Fanfare for a new Horizon“ & „The Witch & the Saint“
  • Musical: „Das Phantom der Oper“
  • Neue Blasmusik: „Song for the Alps“ & „Neue Wege“
  • Blasmusik Classics: „Kameraden für immer“, „Rákoczi Marsch“, „Frühling auf der Alm“

Einlass 19.30 Uhr / Eintritt 8 €, Kinder bis 15 Jahre frei.
Leitung: Kapellmeister Miklós Kemény
Vizekapellmeister Daniel Ramgraber

Adventskonzert 2018

Wenn sich Orchester-, Chor- und Solo-Klänge nahtlos aneinander reihen: Beim Laufener Adventskonzert sorgten Stadtkapelle, Jungmusik und Stiftsingschule für eng getaktete, musikalische Abwechslung.

Das  Adventskonzert der Stadtkapelle Laufen hat sich in den vergangenen Jahren zu einer beliebten, musikalischen Auszeit vom Weihnachtsstress entwickelt. Auch heuer war die Stiftskirche wieder bis zum letzten Platz gefüllt. Zusammen mit der Jungmusik und Stiftssingschule bot die Stadtkapelle ihren Besuchern abwechslungsreiche eineinhalb Stunden.

Den Anfang machte die pompöse Ouvertüre aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel. Kapellmeister Miklós Kemény brachte ein Arrangement von Alfred Reed zur Aufführung, dessen barocker Charakter in der hallenden Akustik der Stiftskirche besonders zur Geltung kam. Ein starker Kontrast dazu bildete das erste Stück der Stiftssingschule Laufen. Der junge Chor sang unter der Leitung von Stiftskantor Thomas Netter das Lied “Ein Licht in dir geboren.

Die Lieder der Stiftssingschule Laufen boten einen willkommenen Kontrast zu den Stücken der Stadtkapelle.

Für musikalische Abwechslung sorgte anschließend die Jungmusik Laufen. Während die Nachwuchsmusiker mit  “Alle Jahre wieder” und “Kommet ihr Hirten” ihr Programm traditionell begannen, wechselten sie bald zu den klassischen Christmas-Hits “Deck the Hall”, “We wish you a Merry Christmas” und “A Little Drummer Boy”. Die jungen Musiker zeigten eindrucksvoll,, was ihnen Vizekapellmeister Daniel Ramgraber bereits alles beigebracht hat.

Die Laufener Jungmusik brachte sowohl traditionelle Stücke als auch Christmas-Songs zur Aufführung.

Romantisch, fast schon kitschig, stieg die Stadtkapelle wieder in das Programm ein. Das Orchester ließ die Ballade “The Rose” von Amanda McBroom erklingen. Kemény hat hierfür ein Arrangement von Conny Rall ausgesucht, das mit Soli für Trompete und Posaune aufhorchen ließ. Anschließend holte die Stiftsingschule das Publikum wieder auf den Boden der geistlichen Weihnachtsmusik zurück, indem die Kinder “Seht die gute Zeit” sangen. Hinter dem großen Adventskranz, aber noch vor dem Orchester nahm gleich darauf das Klarinettenquartett Aufstellung. Die vier Holzbläser intonierten die  “Sonatine” des Komponisten Friedrich Kuhlau, sowie die alpenländische “Hirtenmusik” – arrangiert von der Volksmusik-Koryphäe Karl Edelmann.

Das Klarinettenquartett intonierte u.a. traditionelle Hirtenmusik.

Ehe sich die Zuhörer sich versahen, erschallten Blech- und Orgeltöne von der Empore. Organist Thomas Netter brachte zusammen mit dem Blechbläserensemble das “Concertino” des Laufener Komponisten Wolfgang Hein zur Aufführung. Das Stück entfaltete in der Stiftskirche seine erwartete Wirkung. Deutlich stillere Töne waren dann von der Stiftssingschule zu hören. “Lauschet, höret in der Stille” hieß das ruhige Lied des Kinderchor, welche das letzte Drittel des Konzerts einleitete.

Von Nussknackern und Sternen

Mit “You raise me up” fand auch die Popmusik Eingang in das Programm. Lukas Ramgraber spielte dabei sein Solo auf dem Tenorhorn mit Bravour. Beim “Marsch der Zinnsoldaten” aus der Nussknacker-Suite von Pjotr Iljitsch Tschaikowski war anschließend das Holzregister der Stadtkapelle gefordert. Es galt komplexe Grifffolgen bei gleichzeitig hohem Tempo zu meistern. Dank intensiver Proben stemmten die Klarinetten und Flöten das Arrangement von Robert Kukertz erfolgreich. Einen starken Kontrast dazu schuf die Stiftssingsschule mit ihrem nächsten Lied “Wieder naht der heilige Stern”. Das ruhige Stück unterschied sich deutlich vom hektischen Marsch zuvor.

Ob Filmmusik, Barock, Romantik oder Balladen – die Stadtkapelle streifte mit ihrem Programm zahlreiche Musikgenres.

Ebenfalls besinnlich ging es mit “Gabriels Oboe” weiter. Den Soundtrack des Films “The Mission” interpretierte Flötistin Marlene Surrer als einfühlsames Solostück. Als technisch schwierig, aber melodisch eingängig entpuppte sich der “Kanon” von Johann Pachabel. Das Stück für Blechbläser-Ensemble wurde einst durch die Gruppe “Canadian Brass” populär. Vor allem für die beiden Trompeter galt es, anspruchsvolle und luftraubende Passagen zu stemmen. Während die Stiftssingschule mit “Shine Jesus Shine”  das Konzert beschwingt und fröhlich beendete, setzte die Stadtkapelle mit “Trepak” aus der Nussknackersuite einen schnellen und lauten Schlusspunkt.

 

Die beliebte, musikalische Auszeit im Weihnachtsstress:  Das Adventskonzert der Stadtkapelle Laufen – heuer zusammen mit der Jungmusi und Stiftssingschule Laufen. Dieses Mal u.a. mit:

* Nussknacker-Suite (Tschaikowsky)
* Gabriel’s Oboe (Morricone)
* Water Music (Händel)
* The Rose (McBroom)

Stadtkapelle gründet neue Bläserklasse

Schnupperkurs an der Grundschule durchgeführt – Infoabend am kommenden Dienstag

Laufen – Ab September 2018 bietet die Stadtkapelle Laufen eine neue Bläserklasse an. Dazu haben die Musiker kürzlich einen Schnupperkurs in der Grundschule Laufen durchgeführt. Zudem findet am kommenden  Dienstag, 12. Juni, ein Informationsabend für interessierte Eltern und Schüler statt. Ab 19 Uhr erhalten die Teilnehmer im Proberaum der Stadtkapelle im 1. Stock des Alten Rathauses alle Informationen über die musikalische Ausbildung, erhalten Antworten auf ihre Fragen und können sämtliche Instrumente ausprobieren.

Doch was ist eine Bläserklasse überhaupt? In einer Bläserklasse erlernen Kinder systematisch ein Blasinstrument. Die zweijährige Ausbildung gliedert sich in zwei Bereiche: Gemeinsamer Orchesterunterricht und instumentenbezogener Einzelunterricht. An der Bläserklasse können Kinder im Alter zwischen acht und 12 Jahren teilnehmen. Weder Vorerfahrung mit einem Instrument noch eine besondere musikalische Begabung sind dazu notwendig.

Vorteile in der Neurophysiologie

Mehrere Studien – gerade im Bereich der Neurophysiologie –  belegen, dass Kinder durch das Erlernen eines Instrumentes auch in anderen Bereichen profitieren: Musizieren fördert die neuronale Vernetzung von Gehirnzellen. Durch die komplexen Denkvorgänge, die das Musizieren ständig trainiert, werden die linke und die rechte Gehirnhälfte effizienter miteinander verknüpft. Dadurch wird der Corpus callosum (Balken, der die Gehirnhälften verbindet) stärker ausgebildet, allerdings nur dann, wenn in sehr frühen Jahren mit dem Musizieren begonnen wurde.

Zudem stärkt gemeinsames Musizieren die Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer und das Selbstbewusstsein des Einzelnen, sowie der Gruppe. Und nicht zuletzt vermittelt eine Bläserklasse soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Rücksichtnahme und Toleranz.

„Neben Querflöte, Klarinette, Trompete, (Tenor-)Horn, Posaune und Tuba bieten wir auch eine Ausbildung am Schlagwerk an“, umreißt Jugendwart Lukas Ramgraber die Bandbreite der zu erlernenden Instrumente. Diese werden von der Stadtkapelle zur Verfügung gestellt.

Der Gesamtunterricht findet für alle Kinder einmal wöchentlich á 60 Minuten im Proberaum der Stadtkapelle Laufen (altes Rathaus) statt. „Der Einzelunterricht von wöchentlich 30 Minuten ist im Konzept unserer Bläserklasse integriert und wird von professionellen Musiklehrern durchgeführt“, erklärt der Vereinsvorsitzender Daniel Ramgraber. Zum Abschluss der zweijährigen Ausbildung wird jedes Kind ein „Junior-Abzeichen“ absolvieren, das vom Musikbund für Ober- und Niederbayern angeboten wird. Danach besteht die Möglichkeit im Jugendorchester mitzuwirken.

 

Die Bühne ging in Rauch auf

Frühlingskonzert der Stadtkapelle überzeugte mit Show-Effekten und großer  musikalischer Bandbreite

Einen inhaltlichen “roten Faden” haben die Moderatoren nicht gefunden, dazu war die musikalische Bandbreite des Laufener Frühlingskonzerts einfach viel zu groß. Ob Filmmusik, Pop, Rock, Klassik oder sinfonische Blasmusik – die Stadtkapelle, Jugendband und die Bläserklasse Laufen deckten in ihrem Programm zahlreiche Genres der Blasmusik ab. Deswegen bedienten sich die Moderatoren, rekrutiert aus den Reihen der Musikanten, einem echten roten Faden, um wortwörtlich und auf humorvolle Art und Weise durch das Konzert zu führen.

Dieses begann mit dem Auftritt der Bläserklasse Laufen unter der Leitung von Christine Smaczny. Die jungen Musikanten brachten gleich drei Rock- und Popnummern zur Aufführung: “Power Rock”, “Born to be Wild” und “Surfin` U.S.A.”. Danach betraten die Musikanten des Stammorchesters unter der Leitung von Kapellmeister Miklós Kemény die Bühne und intonierten mit dem “Frühjahrsparademarsch” von Robert Stolz einen echten “Wiener Klassiker”, der von Lois Feigl für Blasorchester arrangiert wurde.

Die Bläserklasse hatte sich dem Rock- und Pop-Genre unter der Leitung von Christine Smaczny verschrieben.

Sinfonische Blasmusik erklang anschließend mit der “Fields Ouverture” des japanischen Komponisten Hiroki Takahashi. Das junge Stück aus dem Jahre 2013 beschreibt die schöne Feldlandschaft rund um die Ohda Junior High School, für die Takahashi das Werk geschrieben hat. Der Komponist erweckt mit seinen eingängigen Melodien das Bild eines freilaufenden Pferdes, dass durch die idyllische Natur streift und von sanften Sonnenstrahlen beschienen wird. Das technisch anspruchsvolle Stück kam beim Publikum sehr gut an. Ein gute Omen anlässlich des Wertungsspiel in Ainring am kommenden Sonntag, 22. April 2018, bei dem die Stadtkapelle das Werk erneut aufführen wird.

Mit einem Zwiegespräch zwischen “Sissi” und “Kaiser Franz” kündigten zwei Musikanten schließlich den “Kaiserwalzer” von Johann Strauß an. Das Stück sollte damals die politische Verbundenheit des preußischen und des österreichischen Herrscherhauses zum Ausdruck bringen. Der Walzer wird regelmäßig von den Wiener Philharmonikern am Neujahrskonzert gespielt – und heuer von der Stadtkapelle in einem Arrangement von Hans Kliment.

Klarinettist Ferdinand Hainz erhielt für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit die silberne Ehrennadel des Musikbundes Ober- und Niederbayern.

Ferdinand Hainz geehrt

Vor dem Auftritt der Jugendband durfte Vorstand Daniel Ramgraber zusammen mit Laufens dritter Bürgermeisterin Rosmarie Hainz noch eine Ehrung vornehmen. Klarinettist Ferdinand Hainz erhielt für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit die silberne Ehrennadel des Musikbundes Ober- und Niederbayern.

Anschließend entführte die Laufener Jugendband die Zuhörer in die weite Welt der Filmmusik. Die Nachwuchsmusikanten spielten den Soundtrack der Fantasy-TV-Serie “Game of Thrones”, Melodien aus dem Animationsfilm “Drachenzähmen leicht gemacht” und Ausschnitte aus der Filmmusik des Zeichentrick-Streifens “Moana”.

In die weite Welt der Filmmusik zog die Jugendband der Stadtkapelle unter der Leitung von Daniel Ramgraber.

Marimba-Soli zum Videospiel

Etwas ganz besonders haben sich die Schlagzeuger des Stammorchesters für den Einstieg in die zweite Hälfte des Konzerts ausgedacht. Auf Marimba, Xylophon, Glockenspiel, Pauken und Schlagzeug spielten die Musiker ein Soundtrack-Soli zum Videospiel-Klassiker “Zelda Overworld” und sorgen so für ungewöhnliche Klänge in der Salzachhalle.

Bei der Anmoderation des “Astronautenmarschs” ging dann passenderweise der Rauch auf, bevor die Musiker die Zuhörer in die Höhen der traditionellen Blasmusik entführten. Der Marsch aus der Feder von Josef Ulrich wurde durch Ernst Mosch und seine Egerländer Musikanten einen breiten Publikum bekannt – und begeisterte auch die Gäste in der Salzachhalle. Romantisch, sinnlich und ernst wurde es bei der Pop-Ballade “You raise me up” von Brendan Graham und Rolf Lovland. Lukas Ramgraber übernahm die Solostimme am Euphonium und führte sicher und wohlklingend durch das Stück.

Eine musikalische Reise durch den gleichnamigen US-Bundesstaat unternahm die Stadtkapelle anschließend mit “Oregon” von  Jacob de Haan. Das technisch anspruchsvolle Stück begeisterte die Besucher durch zahlreiche spannende Abschnitte. Zwischenzeitlich ging mittels einer Nebelmaschine die Bühne buchstäblich in Rauch auf und illustrierte damit auch visuell die musikalische Zugfahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft an der Westküste der Vereinigten Staaten. Die Stadtkapelle wird das Werk aus dem Genre der sinfonischen Blasmusik am kommenden Sonntag 22. April, beim Wertungsspiel in Ainring erneut aufführen.

Den Abschluss des Frühlingskonzertes bildete das Blasmusik-Medley “Best of Rainhard Fendrich” mit den größten Hits des Austropop-Sängers “Macho Macho”, “Weus’d a Herz hast wie a Bergwerk”, “Midlife Crisis” und “I Am From Austria”. Lichteffekte sorgten auch hier für visuelle Unterstützung der musikalischen Leistung. Als Zugabe haben sich die Musiker noch einen richtigen Ohrwurm ausgesucht: “Always look on the bride side of life”. Und so gingen nicht wenige Zuhörer mit einem fröhlichen Pfeifen nach Hause. (ts)

 

Eine Frau leitet erstmals das Adventskonzert

Svetlana Flat wird zusammen mit Daniel Ramgraber die Stadtkapelle dirigieren

Zum ersten Mal in der Konzertgeschichte der Stadtkapelle Laufen wird am kommenden Sonntag eine Frau den Taktstock schwingen. Svetlana Flat aus Neukirchen wird ab 16 Uhr abwechselnd mit Vizekapellmeister Daniel Ramgraber die rund 35 Musiker in der Laufener Stiftskirche dirigieren. Für das Adventskonzert am dritten Adventssonntag, 11. Dezember, haben beide ein Programm ausgearbeitet, welches die komplette Bandbreite der Weihnachtsmusik abdeckt.

 

So werden einerseits Stücke aus der Romantik erklingen, wie „Wachet auf“ von Mendelssohn Bartholdy. Andererseits führen die Musiker Soundtracks von Filmen auf, die traditionell zur Weihnachtszeit im TV ausgestrahlt werden, beispielsweise ein Medley des Kultstreifens „Drei Hasselnüsse für Aschenbrödel“ oder der „Hogwarts March“ aus der Harry-Potter-Reihe. Fans des Swings und von amerikanischen Christmas-Songs kommen mit Stücken wie „White Christmas“ oder „Christmas Pipes“ auf ihre Kosten. Selbstverständlich werden die Musiker auch traditioneller Weihnachtslieder intonieren, wie „Morgen Kinder, wirds was geben“. Hier wird vor allem die im Herbst neu gegründete Jungmusi ihr Können unter Beweis stellen können.

Solosängerin und Ensembles

Die Stadtkapelle wird in der Stiftskirche nicht nur als komplettes Orchester auftreten, sondern auch in verschiedenen kleineren Ensembles. Zudem wird eine Solosängerin zu hören sein. Der Eintritt ist frei, die Erwartungen an Svetlana Flat sind hoch. Denn die gebürtige Kirgisin ist als hauptberufliche Organistin und langjährige Leiterin von Posaunenchören schon viele Jahre in der Kirchen- und Weihnachtsmusik zu Hause. – ts