Archiv der Kategorie: Jugendarbeit

Neuauflage der Musikalische Früherziehung

Im Januar 2022 sind wir mit 25 Kindern erfolgreich in die musikalische Früherziehung gestartet. Nun wollen wir die musikalischen Früherziehung neu auflegen.

Beginn des neuen Blocks ist am 26. April 2022 um 14:00 Uhr im Laufener Pfarrheim.

Warum?

In der Musikalischen Früherziehung können Kinder ihre ersten aktiven Erfahrungen mit der Musik machen. Gemeinsames Singen und Musizieren fördert die emotionale und kognitive Entwicklung, schafft Vertrauen und hilft beim Lernen.

Was?

Die musikalische Früherziehung nach dem Tina & Tobi Konzepts des Bosse Verlags besteht aus folgenden Komponenten:

  • Musik und Bewegung
  • Singen und Sprechen
  • Allgemeine Instrumentenkunde
  • Sensibilisierung des Gehörs

Für wen?

Die musikalische Früherziehung ist ein pädagogisches Angebot für Kinder im Alter zwischen 4 und 6 Jahren.

Wie viel?

Kursgebühren 60€ für 10 Einheiten
Schülerheft einmalig 12,50€

Wann und wo?

Veranstaltungsort: Pfarrheim Laufen
Voraussichtlicher Termin: Dienstag Nachmittag

Wer?

Geleitet wird die Musikalische Früherziehung von Kindergartenpädagogin Bianca Schittek
Tel. 0049 1578 7897670,
Mail: b-schittek[at]web.de

Verbindliche Anmeldung

Dient uns zur Vorab-Information, Abbuchung erfolgt nach Unterschrift des Vertrages.

    Anmeldung

    Neue Bläserklasse

    Nach der musikalischen Früherziehung wollen wir nun auch ein Angebot für Kinder ab sechs Jahren schaffen – in Form einer Bläserklasse.

    Diese startet im Frühjahr 2022 und dauert zwei Jahre. Dort lernen die Kinder ein Instrument ihrer Wahl – angefangen von Querflöte über Tenorhorn bis Schlagzeug.

    Wöchentlich werden sie in Einzel- und Gruppenstunden gefördert und gefordert. Mit dem Juniorabzeichen schließen die Kinder die Bläserklasse ab und dürfen dann in die Jugendband „vorrücken“.

    Präsentiert wird das Bläserklassenkonzept bei einer Instrumenten-Rallye im Proberaum im Alten Rathaus – und zwar am Freitagnachmittag, 18. Februar 2022 von 15 bis 17 Uhr und am Samstagvormittag, 19. Februar, von 10 bis 12 Uhr. Hier können die Kinder alle Instrumente ausprobieren, während sich die Eltern über die Bläserklasse informieren.

    Es gelten die aktuellen Coronaregeln für Musikschulen. Minderjährige sind von der Zertifikatspflicht befreit, für Eltern gilt das 3G-Prinzip. Im Alten Rathaus gilt Maskenpflicht.

    Adventskonzert 2019

    Die beliebte, musikalische Auszeit im Weihnachtsstress.
    Das Adventskonzert der Stadtkapelle Laufen, der Liedertafel Oberndorf und der Jungmusi Laufen wird

    – Feierlich: Renaissance Suite, Tambourin, Second Suite etc.
    – Romantisch: Gabriellas Sang, Arioso u.a.
    – Traditionell: Heissa Buama, Es glänzt in klarer Winternacht uvm.

    Der Eintritt ist frei.

    Stadtkapelle gründet neue Bläserklasse

    Dass der Stadtkapelle die Nachwuchsarbeit am Herzen liegt, zeigte erst kürzlich das Laufener Parkfest, auf dem Jugendmusikkapellen aus der Region ihr Können unter Beweis stellen konnten. Nun folgt der nächste Streich. Denn ab September 2019 bietet die Stadtkapelle Laufen eine neue Bläserklasse an.

    Dazu haben die Musiker kürzlich einen Schnupperkurs in der Grundschule Laufen durchgeführt. Zudem findet am kommenden Freitag, 19. Juli, ein Informationsabend für interessierte Eltern und Schüler statt. Ab 19 Uhr erhalten die Teilnehmer im Proberaum der Stadtkapelle im 1. Stock des Alten Rathauses alle Informationen über die musikalische Ausbildung, erhalten Antworten auf ihre Fragen und können sämtliche Instrumente ausprobieren.

     

     

    Vorteile in der Neurophysiologie

    Mehrere Studien – gerade im Bereich der Neurophysiologie –  belegen, dass Kinder durch das Erlernen eines Instrumentes auch in anderen Bereichen profitieren: Musizieren fördert die neuronale Vernetzung von Gehirnzellen. Durch die komplexen Denkvorgänge, die das Musizieren ständig trainiert, werden die linke und die rechte Gehirnhälfte effizienter miteinander verknüpft. Dadurch wird der Corpus callosum (Balken, der die Gehirnhälften verbindet) stärker ausgebildet, allerdings nur dann, wenn in sehr frühen Jahren mit dem Musizieren begonnen wurde.

    Zudem stärkt gemeinsames Musizieren die Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer und das Selbstbewusstsein des Einzelnen, sowie der Gruppe. Und nicht zuletzt vermittelt eine Bläserklasse soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Rücksichtnahme und Toleranz.

    „Neben Querflöte, Klarinette, Trompete, (Tenor-)Horn, Posaune und Tuba bieten wir auch eine Ausbildung am Schlagwerk an“, umreißt Jugendwart Lukas Ramgraber die Bandbreite der zu erlernenden Instrumente. Diese werden von der Stadtkapelle zur Verfügung gestellt.

    Der Gesamtunterricht findet für alle Kinder einmal wöchentlich á 60 Minuten im Proberaum der Stadtkapelle Laufen (altes Rathaus) statt. „Der Einzelunterricht von wöchentlich 30 Minuten ist im Konzept unserer Bläserklasse integriert und wird von professionellen Musiklehrern durchgeführt“, erklärt der Vereinsvorsitzender Daniel Ramgraber. Zum Abschluss der zweijährigen Ausbildung wird jedes Kind ein „Junior-Abzeichen“ absolvieren, das vom Musikbund für Ober- und Niederbayern angeboten wird. Danach besteht die Möglichkeit im Jugendorchester mitzuwirken.

    Frühlingskonzert der Stadtkapelle und Jungmusik Laufen.

    Unter anderem mit:

    • Popmusik: „80er-Kulttour“
    • Sinfonisch: „Fanfare for a new Horizon“ & „The Witch & the Saint“
    • Musical: „Das Phantom der Oper“
    • Neue Blasmusik: „Song for the Alps“ & „Neue Wege“
    • Blasmusik Classics: „Kameraden für immer“, „Rákoczi Marsch“, „Frühling auf der Alm“

    Einlass 19.30 Uhr / Eintritt 8 €, Kinder bis 15 Jahre frei.
    Leitung: Kapellmeister Miklós Kemény
    Vizekapellmeister Daniel Ramgraber

    Adventskonzert 2018

    Wenn sich Orchester-, Chor- und Solo-Klänge nahtlos aneinander reihen: Beim Laufener Adventskonzert sorgten Stadtkapelle, Jungmusik und Stiftsingschule für eng getaktete, musikalische Abwechslung.

    Das  Adventskonzert der Stadtkapelle Laufen hat sich in den vergangenen Jahren zu einer beliebten, musikalischen Auszeit vom Weihnachtsstress entwickelt. Auch heuer war die Stiftskirche wieder bis zum letzten Platz gefüllt. Zusammen mit der Jungmusik und Stiftssingschule bot die Stadtkapelle ihren Besuchern abwechslungsreiche eineinhalb Stunden.

    Den Anfang machte die pompöse Ouvertüre aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel. Kapellmeister Miklós Kemény brachte ein Arrangement von Alfred Reed zur Aufführung, dessen barocker Charakter in der hallenden Akustik der Stiftskirche besonders zur Geltung kam. Ein starker Kontrast dazu bildete das erste Stück der Stiftssingschule Laufen. Der junge Chor sang unter der Leitung von Stiftskantor Thomas Netter das Lied “Ein Licht in dir geboren.

    Die Lieder der Stiftssingschule Laufen boten einen willkommenen Kontrast zu den Stücken der Stadtkapelle.

    Für musikalische Abwechslung sorgte anschließend die Jungmusik Laufen. Während die Nachwuchsmusiker mit  “Alle Jahre wieder” und “Kommet ihr Hirten” ihr Programm traditionell begannen, wechselten sie bald zu den klassischen Christmas-Hits “Deck the Hall”, “We wish you a Merry Christmas” und “A Little Drummer Boy”. Die jungen Musiker zeigten eindrucksvoll,, was ihnen Vizekapellmeister Daniel Ramgraber bereits alles beigebracht hat.

    Die Laufener Jungmusik brachte sowohl traditionelle Stücke als auch Christmas-Songs zur Aufführung.

    Romantisch, fast schon kitschig, stieg die Stadtkapelle wieder in das Programm ein. Das Orchester ließ die Ballade “The Rose” von Amanda McBroom erklingen. Kemény hat hierfür ein Arrangement von Conny Rall ausgesucht, das mit Soli für Trompete und Posaune aufhorchen ließ. Anschließend holte die Stiftsingschule das Publikum wieder auf den Boden der geistlichen Weihnachtsmusik zurück, indem die Kinder “Seht die gute Zeit” sangen. Hinter dem großen Adventskranz, aber noch vor dem Orchester nahm gleich darauf das Klarinettenquartett Aufstellung. Die vier Holzbläser intonierten die  “Sonatine” des Komponisten Friedrich Kuhlau, sowie die alpenländische “Hirtenmusik” – arrangiert von der Volksmusik-Koryphäe Karl Edelmann.

    Das Klarinettenquartett intonierte u.a. traditionelle Hirtenmusik.

    Ehe sich die Zuhörer sich versahen, erschallten Blech- und Orgeltöne von der Empore. Organist Thomas Netter brachte zusammen mit dem Blechbläserensemble das “Concertino” des Laufener Komponisten Wolfgang Hein zur Aufführung. Das Stück entfaltete in der Stiftskirche seine erwartete Wirkung. Deutlich stillere Töne waren dann von der Stiftssingschule zu hören. “Lauschet, höret in der Stille” hieß das ruhige Lied des Kinderchor, welche das letzte Drittel des Konzerts einleitete.

    Von Nussknackern und Sternen

    Mit “You raise me up” fand auch die Popmusik Eingang in das Programm. Lukas Ramgraber spielte dabei sein Solo auf dem Tenorhorn mit Bravour. Beim “Marsch der Zinnsoldaten” aus der Nussknacker-Suite von Pjotr Iljitsch Tschaikowski war anschließend das Holzregister der Stadtkapelle gefordert. Es galt komplexe Grifffolgen bei gleichzeitig hohem Tempo zu meistern. Dank intensiver Proben stemmten die Klarinetten und Flöten das Arrangement von Robert Kukertz erfolgreich. Einen starken Kontrast dazu schuf die Stiftssingsschule mit ihrem nächsten Lied “Wieder naht der heilige Stern”. Das ruhige Stück unterschied sich deutlich vom hektischen Marsch zuvor.

    Ob Filmmusik, Barock, Romantik oder Balladen – die Stadtkapelle streifte mit ihrem Programm zahlreiche Musikgenres.

    Ebenfalls besinnlich ging es mit “Gabriels Oboe” weiter. Den Soundtrack des Films “The Mission” interpretierte Flötistin Marlene Surrer als einfühlsames Solostück. Als technisch schwierig, aber melodisch eingängig entpuppte sich der “Kanon” von Johann Pachabel. Das Stück für Blechbläser-Ensemble wurde einst durch die Gruppe “Canadian Brass” populär. Vor allem für die beiden Trompeter galt es, anspruchsvolle und luftraubende Passagen zu stemmen. Während die Stiftssingschule mit “Shine Jesus Shine”  das Konzert beschwingt und fröhlich beendete, setzte die Stadtkapelle mit “Trepak” aus der Nussknackersuite einen schnellen und lauten Schlusspunkt.